Mental-Mediathek: Sterben für Anfänger


Das Zauberwort heißt Akzeptanz. Wann stürzt der normale Mitmensch homo sapiens recens normalis ins Chaos, in die Verwirrung? Nur wenn er die Situation oder seine Gefühle nicht akzeptiert. Weil man so viel Frust, so viel Wut, so viel Verwirrung und so viel Schmerz gerade jetzt nicht möchte und glaubt nicht aushalten zu können. Menschlich verständlich, strategisch ungünstig.

Eigentlich wäre es ganz einfach: Schmerz zulassen, Wut sich austoben lassen, den Zustand zeitweiliger Handlungsunfähigkeit akzeptieren, die Zeit als Freund ansehen und dann nach neuen Lösungen suchen. Die kommen entweder über die Intuition, über das Adrenalin, über Gespräche mit anderen oder über eine Kombination aus diesen Elementen.   

Wer diesen Algorhytmus lernen will, schaue sich den Film „Sterben für Anfänger“ an.  Dazu muss man sich auf den sogenannten rabenschwarzen englischen Humor einlassen. Dann ist es allerdings eine sehr lehrreiche Bildungseinheit. Mit intensiven Lachanfällen und überraschenden Einsichten.  

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