Mental geht alles leichter – Botschaften für eine bessere Lebensqualität – Lebenserleichterungsstrategien und mehr
 Nachrichten aus der Dr. Ehrhardt Akademie für Mentale Fitness Ausgabe Oktober 2010
Plötzlich ist alles anders. Da sagt jemand: „Ja der Krebs ist bösartig und wir sollten so schnell als möglich operieren. Mit Chemo- und Strahlentherapie sollten sie mal zwei Jahre rechnen“. Du bist nach vielen Jahren plötzlich als Missbrauchsopfer akzeptiert und darfst über die Demütigungen deiner Kindheit sprechen, hast aber gar nicht die Kraft dazu. „Die Firma“ teilt dir mit: „Ja Sie gehören auch dazu. Sie werden entlassen. Tun Sie bitte nichts falsches, es könnte sie viel Geld kosten“. Du erlebst, wie jemand im Internet oder in einer Zeitung gegen dich hetzt, dein Image zerstört und du weißt gar nicht, wer und warum und wofür. Oder das einfache hundsgemeine Mobbing. Plötzlich sind in der Firma alle gegen dich, lachen über dich, weisen dir Fehler nach die du nie gemacht hast, oder geben dir idiotische Anweisungen. Ein Trauma beginnt. Denn du kannst dich nicht wehren, egal wie sehr du es möchtest. Mit allem was du tust machst du es nur noch schlimmer. Wir leben in einer Welt ständig zunehmender Traumatisierungen. Klar, das will keiner und doch geht es schneller als du denkst. Und wenn du mittendrin bist, in der Hilflosigkeit, im überflutet werden mit Ängsten und Schmerzen, dann muss es auch weitergehen. Das ist unser heutiges Thema: Leben in der Krise, überleben in der Katastrophe, sich schützen in der Überforderung, seine Lebensqualität sichern im Untergang. Kein leichtes Thema, und doch ein wertvolles. Denn in jeder Krise steckt auch eine Chance. Und aus jeder Niederlage kann man wieder aufstehen und danach etwas anders machen. Das Zauberwort über der Tür in deinem Kerker heißt: Akzeptanz. Und dann gilt: Der Alltag als Übung. Dieser geniale Schlachtplan von Prof. Karlfried Graf Dürckheim ist der rote Faden dieses Mentalcoach-Newsletters. Tue einfach so, als wäre alles so wie immer. Der Frühling kommt und das Gras wächst. Egal ob bei dir gerade Krise ist oder nicht. Wir überwinden gerade eine größere…

Die Themen
1. Der Alltag als Übung: Ein deutscher Zen-Meister spricht 2. EFT - Die Klopftechnik mit der man auch das intensivste Gefühl aushalten kann 3. Sprechen, schreiben, sich selber zuhören, sich selber verstehen 4. Ja, auch bei uns ist Krise - Barbara kuriert gerade ein 2. Mal im Leben einen Krebs aus 5. 500 Euro Bildungsprämie für unsere Trainings vom Staat - das gab's auch noch nie 6. Humor ist, wenn man auch in der Krise lacht: Unsere Medien-Tipps für mentale Fitness 7. Das Gänseblümchen am Wegesrand. Das Nutzen JEDER Kraftquelle
1. Wenn man das Wort Zen-Meister hört, ist man mit seinen Gedanken schnell in Japan oder dem alten China. Prof. Karlfried Graf Dürckheim ist ein Deutscher, Psychologieprofessor, Zen-Meister und Weisheitslehrer. Sollte man ihn kennen? Ja!
 Wir schreiben das Jahr 1966. Im Huber Verlag erscheint die erste Auflage des Weisheitsbuches: Der Alltag als Übung. Jetzt ist es gesagt. Lehre und predige nicht anderen die Verhaltensänderungen, die du selber nicht hinbekommst. Sondern praktiziere täglich das, was du als gut erkannt hast. Akzeptanz. Überfordere dich dabei nicht, sondern sei tolerant mit dir. Statt in der Pathologie des Perfektionismus zu verenden: übe, übe, übe. Und so wird sich das was dir wichtig ist, immer mehr vollenden. Akzeptiere dein Leben so wie es ist. Graf Dürckheim erlebte in jungen Jahren, wie er ohne Erklärung für Jahre eingesperrt wurde und in Einzelhaft leben musste. Irgendwann wieder entlassen wurde, wiederum, ohne je zu erfahren warum. Das sind ja Traumatas vom Feinsten würde man heute sagen. Er studierte danach Psychologie und wurde Professor für Psychologie. Das brachte ihm aber für seine Traumatherapie (wie vielen anderen auch) gar nix. Daraufhin ging er nach Japan, lebte in Zen-Klöstern, erlernte die Kunst des Bogenschießens, sowie einiges andere mehr. Er wurde Zen-Meister. Das ist nach wie vor die höchste Meisterwürde für Weish eits- und Lebenslehrer. (Psychotherapeuten und Mentalcoaches sind dagegen einfache Handwerksburschen mit dem Reifegrad eines Diplomanden). Der Zen-Meister Prof. Dr. Graf Dürckheim kam zurück nach Deutschland und gründete die Existential-psychologische Bildungs- und Begegnungsstätte Todtmoos-Rütte. Er nutzte die deutsche Sprache wie noch nie jemand vor ihm und er lehrte Zen für Deutsche in Deutsch. Er lehrte Übungen, die jeder anwenden konnte und lebte bescheiden bis an sein Lebensende. Wer immer sich oder anderen eine Freude tun will, kaufe sich ein Audiobook von ihm, wie dieses Bei Amazon bestellen . Es geht einfach darum seine Stimme zu hören. Was die Zen-Meister verweigern (Zen ist, wenn du das Klatschen der einen Hand hörst) hat er uns erklärbar und verständlich gemacht. Ich lebte damals in der DDR und konnte ihn nicht persönlich kennen lernen. Dafür habe ich mit ihm korrespondiert, viele seiner Bücher gelesen und später von ihm einige seiner Schüler kennen lernen dürfen. In seiner Stimme hört man die Liebe, Weisheit und Klarheit nach der jeder sich sehnt, der die Welt nicht mehr versteht. Wenn du gerade in einer Krise steckst und am Sinnlosen und am Schmerz verzweifeln könntest, mach den ersten Schritt. Hör einfach ein bisschen Graf Dürckheim life. Und fühle, wie sich Akzeptanz anhört.
2. EFT - Die Klopftechnik mit der man auch das intensivste Gefühl aushalten kann
Gary Craig ist der „Erfinder“ der Emotional Freedom Techniques. Eine geniale Technik um Schmerzen und Gefühlsüberflutungen ertragbar zu machen. EFT knüpft an die Akupunktur-Tradition der Chinesischen Medizin an, mit dem Unterschied, dass keine Nadeln verwendet werden. Stattdessen wird mit den Fingerspitzen auf bestimmte Meridianpunkte geklopft. So werden aktuelle oder schon lange zurückliegende Gefühlsüberflutungen, die zu Energie-Blockaden geführt haben, ertragbar und wieder steuerbar gemacht. Ein Segen für die Menschheit. Sehr einfach, sehr effizient, sehr wirkungsvoll. Dem Erfinder war es wichtig, dass diese Methode JEDEM der es braucht kostenlos zur Verfügung steht. Ganz klar eine Sternstunde für Youtube. Eine Übersicht findet man hier. Und eine praktische Anleitung des Heilpraktikers Jörg Helge Drews findet man dort. Solche Videos verführen natürlich zu der Illusion, das sei genauso leicht zu erlernen, wie es hier vorgeführt wird. Als therapeutischer Anwender dieses Verfahrens weiß ich jedoch, dass das sich „annähern“ an ein Gefühl, vor dem man schon 1, 10 oder 50 Jahre auf der Flucht ist, alles andere als eine einfache Willensentscheidung ist. So nach dem Motto: Das Video zehn Mal laufen lassen, dann das Problem ansprechen, es weg klopfen und dann feiern gehen. Für jeden der Fassbinders Film „Angst essen Seele auf“ gesehen hat, ist klar: Zu intensive schmerzhafte Gefühle werden von der Sicherheitszentrale des Unterbewusstseins nicht mehr zugelassen. Und deshalb ist es sinnvoll, sich diesen bisher abgelehnten und unterdrückten Gefühlen in einer Gruppe von Leidensgefährten, unter Zuhilfenahme anderer Akzeptanztechniken (Tiefentspannung mit Musik nach Prof. Schwabe) und mit erfahrenen Traumatherapeuten zu nähern. Dann ist die Erfolgssicherheit allerdings bei 100%. Nachdem ich in den letzten zwei Jahren sehr positive Erfahrungen als Mentalcoach und Psychotherapeut mit dieser Technik, die in der Tat emotionalen Frieden ermöglicht, machen durfte, bin ich davon nun auch empirisch überzeugt. Und wie es der Zufall will, kommen seitdem auch immer mehr Leute auf mich zu, die mir sowohl ihre uralten Traumas zur Heilung anvertrauen, als auch für schmerzhafteste aktuelle Kränkungen, Verletzungen und Niederlagen sofortige Lösungen haben wollen.
Wie gesagt, es funktioniert und jeder Mensch braucht seine einzigartige, auf ihn abgestimmte maßgeschneiderte Lösung. Ich erlebe im Moment in meiner Privatpraxis sehr viele Menschen in der Krise. Was sie alle eint ist, sie können mit den Spannungen nicht umgehen, die ihnen - durch die Krise ausgelöst - Existenzängste machen. Sie wollen diese Ängste unterdrücken, sie durch jammern, leiden, klagen, kompensieren oder einfach nur durch hex hex (á la Bibi Blocksberg) „weggemacht“ bekommen. Wenn ich sie dann auf Akzeptanz umprogrammiere, beginnen die wertvollsten Lernprozesse ihres Lebens. Sagen sie später. EFT ist eine der einfachsten und genialsten Akzeptanzerweiterungstechniken. Es braucht nur ein bisschen Zeit, Vertrauen zu jemanden, von dem man sich führen lassen kann und Mut. Den gibt’s bei mir übrigens gratis. Oral, anal, real, mental. Nach Bedarf.
Warum Gary Craig noch keinen Nobelpreis der Medizin, oder einen Bambi für sein Lebenswerk bekommen hat, ist mir übrigens unklar. Ich werde EFT weiterhin lehren und anwenden. Damit jeder erleben kann, wie sich Akzeptanz anfühlt. Eine Angst oder einen Schmerz von 100% durch EFT auf 70%, danach auf 40% und dann auf 10% bringen zu können, ist das beste Akzeptanzmedikament aller Zeit. Und das auch noch kostenlos. Warum ist das noch so unbekannt? Weil man mit Pillen, Tabletten, Spritzen und anderer Medizintechnik (viel) mehr Geld verdienen kann. Also bitte Leute, habt auch ein bissel Verständnis für die Pharmaindustrie.
3. Wie sortiert man sich widersprechende Gefühle, wie erkennt man welcher von den 1.000 gerade durch meinen Kopf rasenden Gedanken, ein richter und ein wichtiger ist? Und wie moderiert man sich selbst, so dass aus diesen 4 oder 15 Entscheidungsmöglichkeiten die richtige Entscheidung wird? Indem man akzeptiert, wie sein Gehirn funktioniert, wie Gefühle verrückt spielen und wie Entscheidungen nun mal ablaufen. Es geht um mentale Selbstmanagementtechniken.
Seit 1993 lebe ich so gut wie ausschließlich von Weiterempfehlungen zufriedener und dankbarer Kunden. Hier wieder eine Empfehlung, diesmal von Antje Claussen, ehemals Antje Lüdemann. (Sie hat ihren Sohn übrigens zwei Wochen nach seiner Geburt schon zum Kraftquellentraining angemeldet. Wenn er denn mal 18 ist). Die Kommunikation mit anderen kann immer nur so gut sein , wie die Kommunikation mit sich selber. Wer sich selber nicht zuhört, kann auch anderen nicht zuhören. Wer sich selber keine Fragen stellt, kann auch anderen keine Fragen stellen. Wer sich selber mit „ja, aber…“ den „Krieg“ erklärt, wird auch andere mit „ja, aber“ zum Machtkampf herausfordern. Und wer mit sich selber nicht präzise argumentiert, wird auch andere mit diffusen Aussagen verwirren und verunsichern. Wie kann man Kommunikation mit sich selber gut lernen. Zum Beispiel mit dem Tipp von Antje. Bei Amazon bestellen Dieses Buch ist der Hammer. Die wichtigsten Spielregeln: Denk nicht lange nach, schreib das auf was dir zuerst einfällt. Es gibt keine richtigen Antworten, nur ehrliche. Jede Antwort gilt solange, bis sie revidiert wird. Was da ganz harmlos anfängt, geht nach kürzester Zeit so was von in die Tiefe, dass es einen selber überrascht, was man so wirklich denkt und fühlt. Nach 20 Seiten spürt man es deutlich: So einen guten Freund, der einem so gute Fragen stellt und der jede Antwort akzeptiert, hatte man noch nie. Der Clou beginnt, wenn man das aufgeschriebene mit der Distanz von einer Minute, zwei Stunden oder drei Tagen wieder durchliest. Überraschungen und Erkenntnisse ohne Ende. Und was ganz nebenbei läuft: Immer mehr Akzeptanz wo vorher keine war. Widersprüche als etwas NORMALES zu akzeptieren. Zwei bis drei Meinungen gleichzeitig haben, sie dann gewichten, gegenüberstellen, Vorteile und Nachteile betrachten. Fakten auf den verschiedenen logischen Ebenen einzuordnen – hey das ist cool. Es muss nicht immer nur einer Recht haben. Dieses Buch ist ein so hervorragendes Geburtstagsgeschenk, dass man am besten gleich fünf davon kauft. Um eines für sich selber abzustauben. Und dann ab, in den Park, die Landschaft, die Therme und loslegen.
Die Steigerung davon ist das Tagebuch. Warum schrieben so viele Persönlichkeiten der Geschichte Tagebuch? Weil es ihnen gut getan hat. Ich bevorzuge das elektronische Tagebuch, als Tecki und I-Pad-Fan natürlich die Variante „Edles Leder“ für 2.39 Euro. Ohne Codewort kommt da niemand rein. Man hat es immer bei sich. Per Touchscreen lässt es sich superleicht bedienen, man kann jederzeit korrigieren. Und sowie man ES aufgeschrieben hat, sieht man es vor sich. Was eben noch ein diffuser flüchtiger Gedanke war, ist jetzt ein konkreter Satz. Was eben noch ein belastendes, unklares, kaum definierbares Gefühlsgemisch war, ist „plötzlich“ ein überschaubarer Cocktail. Man betrachtet ihn mit Abstand und Distanz. Und plötzlich ist es gar nicht mehr schlimm. Aus „unerträglich“ und „vermutlich bin ich bescheuert“ ist ein „na ja, das kenn ich doch“ geworden. Ein Tagebuch gibt einem selber die Sprache zurück. Es ermöglicht einem flüchtige Gedanken und blöde Gefühle beim Namen zu nennen oder neue Namen für etwas zu finden, das es bisher noch nicht gab. Die Entdeckung von mir selbst. Das sich erlauben von immer mehr Akzeptanz und immer mehr Differenziertheit. Am Anfang schreibt man sich alles von der Seele, was einem so durch den Kopf geht. Dann kann man es reflektieren, bewerten, sortieren, so stehen lassen, es weiter und zu Ende denken. Dabei kommt man früher oder später in den Alphazustand. Man kann die Vor- und Nachteile von mehreren Entscheidungsalternativen gelassen gegeneinander abwägen. Du erlebst wie sich DIE richtige Entscheidung herauskristallisiert und hast irgendwann das Gefühl von Sicherheit. Ja. Genau. Jetzt. Und je besser die Kommunikation mit dir selber wird, umso besser wird sie auch mit anderen. Als Mentalcoach habe ich das schon so oft hören dürfen. „Es ist wie ein Wunder. Die anderen hören mir plötzlich zu. Sie interessieren sich für mich und meine Gefühle. Ich werde plötzlich auch mit meinen Ecken und Kanten akzeptiert.“ Also Freunde der exzellenten Erlebnisverarbeitung und des professionellen Selbstmanagements: Aller Anfang ist immer sofort. Ist das nicht ein guter Aufhänger um dann auch die Kommunikation mit deinem Lieblingstrainer wieder aufzunehmen? Dr.E@mental-fit.de
4. Warum hat es seit Januar keine Newsletter mehr gegeben? Weil wir seitdem auch gerade mehrere Krisen bewältigen. Barbara ist eine der tapfersten Frauen der Welt. Aus welchen Gründen der Krebs nach 30 Jahren bei ihr noch mal zuschlagen konnte, wissen wir noch nicht.
Brustkrebs kommt heutzutage bei jeder zehnten Frau und statistisch am meisten bei Frauen mit 63 vor. Barbara ist 63. Dank ihrer Intuition hat sie das Ganze im Frühstadium erkannt, wir gehen von einer Heilungschance von 100% aus, in drei Jahren wissen wir mehr. Und auch ohne Haare sieht sie sexy aus. Sie ist nunmehr aus dem Berufsleben total ausgestiegen, es wird vermutlich nie wieder ein Glückstraining geben. In allen anderen Trainings ist seit Mai Gabriela Jonas an meiner Seite.

Im Februar und März wurden wir beide alle 10 bis 15 Minuten mit Angstattacken überflutet. Wenn wir nicht gerade im Wolf-Training die EFT-Klopftechnik gelernt hätten, wären wir damals ziemlich aufgeschmissen gewesen. So konnten wir innerhalb von sechs Wochen, die damals noch tödliche Gefahr akzeptieren, und uns im April im Spice & Spa in der Türkei auf die OP vorbereiten. Und wir konnten im August unsere Alaska-Kanada Reise machen. Die Hauptpsychotherapie für Krebskranke: Erzeuge so viel als möglich Freude pro Tag und genieße jeden positiven Augenblick, haben wir uns beide zur „Alltagsaufgabe“ gemacht. Denn die Verunsicherungen, Ängste und Schmerzen sind auch weiterhin tägliche Gäste in unserem Leben. Unsere Trainings sind fast normal weiter gegangen, wir haben unsere Sorgen der Öffentlichkeit bisher vorenthalten. Jetzt sind wir überm Berg. Wer Barbara irgendwie etwas Gutes tun will, darf das gerne tun. Sie ist dabei sich völlig neu zu definieren und ihren Alltag auf neue Art und Weise zu gestalten. Den Knick, des sich ins Nichtstun und Abwarten zurückzuziehen, den ich bei vielen Krebskranken und Rentnern erlebt habe, gibt es bei ihr nicht. Sie blüht auf und ich lerne die Frau, die vor 25 Jahren in mein Leben trat, neu kennen. Was für ein Abenteuer. Wer unseren Reisebericht: „Mit dem Gläsernen Zug durch Alaska, mit dem Schiff von Seward durch die Insight Passage nach Kanada, als Genießer durch Vancouver und Vancouver Island“ ansehen will, schreibe mir. Ich muss ihn einzeln frei schalten.
5. Es gibt Dinge, die gibt es gar nicht. Der Staat fördert unsere Trainings. Mit 500 Euro pro Jahr und Nase. Unfassbar, aber wahr.
 Das Bundesministerium für Bildung und Forschung spendiert jedem Bildungswilligen pro Jahr 500 €. Das Ganze stammt aus Fördertöpfen der EU. Wer alles antragsberechtigt ist und wie man zu dem Geld kommt lese man hier nach. Die Dr. Ehrhardt Akademie für Mentale Fitness gehört zu den anerkannten Weiterbildungseinrichtungen mit einer nachgewiesenen hohen Effektivität. Der erste Gutschein wurde bereits eingelöst. Wer sich dafür interessiert, melde sich bei Bianca Medici 08024 - 99390. Noch mal zum Flüstern vor dem Einschlafen: Das sind 1.000 DM. Eintausend. Geschenkt. Wann wurden dir das letzte Mal 1.000 DM geschenkt? Für mich, der ich immer höchsten Wert auf Qualität lege, ist das natürlich eine wunderbare Bestätigung. Und eine schöne Serie. Erst der Goldene Trainingspreis der deutschen Verkaufstrainer. Dann die Aufnahme in den Schweizer Kundenzufriedenheitsguide Deutschland 2008 und jetzt die Bestätigung durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung. „Qualität zahlt sich irgendwann immer aus mein Junge“ hat mein Vater, der Bäckermeister, damals zu mir gesagt. Bei ihm ist der Wimpel fürs beste Brot im Saalkreis „verstaubt“. Weil er Monat für Monat das beste Brot von allen gebacken hat. Der Wert Qualität ist mir offensichtlich genauso heilig wie ihm.
6. Humor ist wenn man immer lacht: Morgens, abends, täglich. Besonders im Frust und beim Arbeiten. Und natürlich beim Reflektieren und reden über das, was gelaufen ist, was man geschaft hat. DANACH .....
Es gibt einen neuen Comedian in Deutschland, der wieder mal für alle da ist. Leute wie Cindy aus Marzahn, Mario Barth oder Oliver Pocher sind ja mittlerweile zum Zappingbeschleuniger geworden. Der neue Stern am Lachhimmel heißt Matze Knop. Seine Parodien von Louis van Gaal, Franz Beckenbauer, Niki Lauda, Maradona, Dieter Bohlen, Oliver Kahn, Magath oder Klinsmann sind so was von witzig, überraschend, treffsicher, und vor allem annehmbar, dass es einen jedes Mal vor Lachen zerreist. Also, wer mal wieder richtig lachen (trainieren) will, youtube bringt’s auf jedes gute Handy. Ansonsten auf den heimischen Computer. Hier ein gutes Einstiegslachvideo.

Hohohehehaha. Das ist übrigens ein Lachmantra aus dem Lachyoga. Solltest du, lieber Leser, jetzt feststellen, dass du bisher ein Lachmuffel warst, wird es dringend Zeit das zu ändern. Und für Freunde der gepflegten DVD hier der sofortige Kauftipp: „Willkommen bei den Sch’tis“. Was da im Cover so beiläufig als die beste französische Filmkomödie aller Zeiten angekündigt ist, wird eingehalten. Vorsicht, Bauch tut weh. Bei Amazon bestellen Hier noch mal ein deutsches Mantra zum Thema Lachen und Lebensqualität: Lachen muss man wollen, lachen muss man können und lachen muss man TUN (wke). Oder für Fortgeschrittene: Ich lache, also lebe ich.
Das Lachen, als zum Alltag dazugehörig zu akzeptieren, erleichtert vieles. Danach kann man sofort wieder emotionale Schwerstarbeit leisten, zur Routine übergehen, Pflichten abarbeiten. Am besten mit diesem herrlich leichten Gefühl von 100%
7. Ich nutze jede Kraftquelle. Dieses Motto, lieber Leser, hast du dir sicherlich schon lange ins Programm geschrieben. Und das mit dem Gänseblümchen am Wegesrand hast du auch beschlossen.
Aber jetzt ist Herbst. Welches sind deine Lieblingsbilder am Wegesrand? Hier eins von mir.

Das war's nach langer Zeit mal wieder aus Holzkirchen
Euer Werner Ehrhardt
der noch nie in einem Jahr so viele Glücksminuten erleben durfte wie in diesem Jahr. Und der noch nie innerhalb eines Jahres so viele Leidens- und Angstminuten erleben musste, wie in diesem Jahr. Akzeptanz. |