Was unterscheidet Mentales Training von Mentaler Fitness?
Warum es mehr Trainingsweltmeister als echte Weltmeister gibt!
Womit wir uns alle das Leben schwer machen!
Kraftfresser, Kraftfressende Verhaltensweisen, Negative Gedanken
Mentale Strategien
Wie man mit mentalen Strategien die 10-fache Veränderungskapazität erzeugt? Warum der berühmte "eiserne" Wille zur Verhaltensänderung nicht ausreicht...
Welche Arten von Mentaler Power gibt es?
Lassen Sie sich überraschen! Was davon kennen und nutzen Sie schon?
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Womit wir uns alle das Leben schwer machen!

Vorsicht, auch negative Gedanken sind mächtig!
Die Macht der Gedanken geht in zwei Richtungen, in die destruktive und in die konstruktive. Genauso gut, wie ich mich durch eine Entscheidung programmieren kann wieder gesund zu werden, kann ich mich entscheiden krank zu werden, mich so zu gefährden, dass ich mich ziemlich sicher verletzen werde, oder gar zu sterben. In Altersheimen sterben die Menschen oft direkt nach großen Feiertagen, oder nach großen Geburtstagen, die sie unbedingt noch erleben wollen. Bei alten Ehepaaren ist es oft so, dass der eine den Tod des anderen nicht mehr sehr lange überlebt. Viktor Frankl hat in den KZ's der Nazis, die Beobachtung gemacht, dass die Menschen, die ihrem Leben unter diesen Umständen keinen Sinn mehr geben konnten, schneller starben als die wenigen, die für sich selber einen neuen Sinn gefunden hatten. Viktor Frankl z.B. stellte sich jeden Tag vor, wie er nach dem Kriege in Vorlesungen darüber berichtete, wie es möglich war, unter den Umständen eines KZ's zu überleben. Nach dem Kriege hat er genau diese Vorlesung unendlich oft gehalten, und sie hat ihn weltberühmt gemacht.

Diese Entscheidung hat seine Gesundheit gefestigt, und seine Intuition geschult in sehr schwierigen Situationen "richtig" zu entscheiden.

Fast jede Mutter weiß, dass ein Kind sehr schnell krank wird, wenn es ungern zur Schule geht.

Der Fakt, dass viele Krankheiten "psychogen" ausgelöst, hervorgerufen und unterstützt werden, hat die Doppelwissenschaft der PSYCHOSOMATISCHEN Medizin entstehen lassen. Die sogenannten psychischen Anteile an Krankheiten, werden in der Allgemeinmedizin und der Frauenheilkunde auf um die 60%, von Internisten auf über 70 %, und von Orthopäden z.B. über 80% angegeben.
(Ausgenommen sind natürlich immer reine Organmediziner, für die gibt es überhaupt keine psychischen Anteile!)

Die berühmtesten Bücher zu diesem Thema stammen von Dieter Beck: "Krankheit als Selbstheilung", von Thorwald Detlefson & Rüdiger Dahlke: "Die Krankheit als Weg" und von Louise L. Hay "Heile Deinen Körper". Allein die Titel dieser Bücher geben Auskunft, über das dahinter liegende Programm. Und der Fakt, dass diese Bücher mittlerweile zur Standardliteratur jedes ganzheitlich arbeitenden Mediziners gehören, verrät uns: Hier gibt es für jeden von uns große Möglichkeiten.
In "Heile Deinen Körper" hat Louise Hay für so gut wie jede Krankheit, sei es nun eine Nasennebenhöhlenentzündung oder einen Bänderriss, den dahinter liegenden Konflikt beim Namen genannt und die mentale Hauptstrategie zur Bewältigung dieses Konfliktes inklusive dieser Krankheit aufgezeigt. Ein Weltbestseller. Und das für € 7.40!

Das Thema Krankheit und Gesundheit ist eines der zentralen Themen eines jeden Menschen. Es ist sowohl beunruhigend, wie auch beruhigend zugleich zu wissen, dass wir auf beides mit unserem Geist Einfluss nehmen können.

Wir wissen nun, dass wir uns durch Psychohygiene und Tiefentspannung jederzeit und mühelos, wenn auch mit etwas Geduld und etwas Know-how in einen Zustand bringen können, indem wir Herr über unsere Gedanken sein können.

Und von diesem sicheren Hafen aus, können wir unsere Gedanken präzise formulieren, Entscheidungen qualifizieren und im Unterbewusstsein abspeichern. Von dort aus, gehen die Dinge dann relativ selbständig, und kontinuierlich ihren Gang.

Jetzt soll es um die großen Kleinigkeiten, um die Macht jedes einzelnen Gedankens gehen.

Damit widmen wir uns dem großen Gebiet von Negativentscheidungen.
Man kann auch Negativprogrammierungen dazu sagen. Und zwar deshalb, weil wir uns selber damit negativ programmieren. Wir geben an unser Unterbewusstsein Anweisungen, die uns letztlich viel mehr schaden, als sie uns nutzen.

Es handelt sich um Kraftfresser und negative Glaubenssätze. Kraftfresser setzen sich zusammen aus Killergedanken und kraftfressenden Verhaltensweisen.
Diese Negativprogrammierungen bewirken am Ende in uns, dass wir nicht das erreichen, was wir wollen, dass wir uns deshalb schlecht und minderwertig fühlen, dass wir verkehrt leben und unsere Möglichkeiten und Chancen nicht nutzen, sondern vergeben und verpassen.

Diese Negativprogrammierungen zu erkennen und umzukehren, ist das erklärte Ziel jeglichen mentalen Trainings. Denn was alle Menschen wollen, ist mentale Power ohne Ende und nicht ein Ende ohne Saft und Kraft.
Deshalb sollte es für jeden Menschen unserer Zeit selbstverständlich sein, nicht nur die Errungenschaften von Wissenschaft, Technik, Verkehr und der Natur zu nutzen, sondern das eigentlich wertvollste Gut des Menschen, seine mentalen Ressourcen maximal auszuschöpfen.

Wir beginnen bei den Killergedanken.
Ein Killer ist ein gedungener und bezahlter Mörder. Für Geld bringt er im Auftrag eines anderen Menschen jemand vom Leben zum Tode. Er nimmt ihm für immer die Existenz und fügt ihm zumeist dabei noch große Schmerzen zu.

Was ist nun ein Killergedanke?
Ein Killergedanke ist ein Gedanke in meinem Kopf, mit dem ich das, was ich gerade denke und fühle, unterbreche, blockiere oder beende. Mit Killergedanken legt man sich selber lahm.

Killergedanken entstehen letztlich aus den Killerbemerkungen anderer Menschen. Wenn man mit der Meinung eines anderen Menschen nicht einverstanden ist, ihn dazu bringen will, den Mund zu halten oder ihn verwirren will, um ihm eine andere Meinung aufzudrängen, dann verwendet man sogenannte Killerbemerkungen.
(Die kann man sogar in Rhetorikkursen erlernen).
Killerbemerkungen sind zwar eine sehr unsoziale Angelegenheit, aber im Geschäftsleben und in der Arbeitswelt durchaus übliche Verhaltensweisen.

Wer kennt sie nicht, die gefürchteten Bemerkungen von Chefs, Kollegen, Freunden und den eigenen Familienangehörigen?

  • Ja, aber ...
  • Was werden wohl die Leute (der xxx) dazu sagen?
  • Das wird nie funktionieren!
  • Ha,ha,ha!
  • Das ist zu gefährlich!
  • Das meinen Sie doch nicht etwa ernst?
  • Das hast du ja wieder gut gemacht! (ironisch)

Wie oft haben wir uns schon von solchen Bemerkungen aus dem Gleichgewicht bringen lassen?

Sicherlich zu oft.
Und wie viele solcher Bemerkungen, von uns wichtigen Bezugspersonen, fallen uns noch dazu ein? Verschiedene und viele.
(Eventuell einige aufschreiben lassen oder dem Nachbarn erzählen?)

Man hat sich dann darüber geärgert und vorgenommen, sich das nächste Mal dagegen zu wehren.
Und wie wehrt man sich gegen so blöde Bemerkungen?
Indem man sich prophylaktisch vorstellt, wie und wann sie der andere zu einem sagen wird.
Und wie man dann das nächste Mal reagieren wird.
Und damit ist es passiert.
Aus Schutzgründen habe ich dann bereits die Killerbemerkungen anderer zu Killergedanken von mir selber, zu Bestandteilen meiner inneren Dialoge gemacht.
Und auch da werden sie mir öfter und öfter einfallen, und auch da habe ich dann manchmal keine Gegenargumente.

Killergedanken sind Kraftfresser.
Sie lenken ab, sie erzeugen sofort schlechte Gefühle, sie blockieren das Denken und bewirken, dass ich das was ich gerade vorhatte, nicht zu Ende bringe. Sie beschädigen in der Regel mein Selbstwerterleben und nehmen mir damit die Kraft, meine Absichten zu vollenden.

Deshalb kann man sie nach ihrer Wirkung auch Kraftfresser nennen.
In der folgenden Übersicht sind einige der häufigsten Kraftfresser aufgelistet:

  • Ich kann mir keine Namen merken.
  • Das schaffe ich nie.
  • Das kenne ich schon, das bringt mir nichts.
  • Ich bin zu klein, zu schwach.
  • Ich kann das nicht.
  • Heute ist nicht mein Tag.
  • Das geht mir zu langsam, das wird nicht klappen.
  • Das ist ja doch noch nicht gut genug.
  • Ich werde ja doch nicht akzeptiert.
  • Das darf keiner erfahren.
  • Ich bin zu blöd, zu dumm.
  • Ich bin ein Versager.
  • Ich muss immer perfekt sein.
  • Ich kann mich ja doch nicht verständlich machen.
  • Die Anderen denken ja eh` schlecht über mich.
  • Für mich interessiert sich doch sowieso niemand.
  • Das Leben ist zu hart für mich.
  • Ich bin ja doch nichts wert.
  • Darf ich das überhaupt?
  • Ich bin ein schwerer Fall.
  • Ich glaube, ich habe mich schon wieder verzettelt.
  • Das ist mir zu unsicher.
  • Das ist zu schwierig.
  • Das ist unter meiner Würde.
  • Reiß` dich zusammen.
  • Du bist sowieso zu sensibel.
  • Die Anderen sind ja doch besser als ich.
  • Ich habe keine Zeit. Die Zeit ist zu knapp.
  • Das ist ja doch nicht so wichtig.
  • Ich darf keine Fehler machen.
  • Ich bin sowieso ein Mensch zweiter Klasse.
  • Dazu bin ich zu unsicher.
  • Dazu weiß ich noch zu wenig.
  • Neues macht mir immer Angst.
  • Hoffentlich blamiere ich mich nicht.
  • Konflikte sollte man lieber vermeiden.
  • Das ist mir zu blöd.
  • Das halt` ich nicht durch.
  • Ich kann mich nicht mehr konzentrieren.
  • Ich kann diese Spannung nicht mehr ertragen.
  • Ich muss mich immer unter Kontrolle haben.
  • Das mach` ich später.
  • Das habe ich noch nie geschafft.
  • Das ertrage ich nicht.
  • Ich kann nicht "Nein" sagen.
  • Die Anderen dürfen nicht mitkriegen, wie schlecht ich mich fühle.
  • Da fehlt mir die Kompetenz.
  • So locker werde ich niemals sein.
  • Ich kann andere sowieso nicht begeistern.
  • Dazu bin ich nicht cool genug.
  • Das muss jetzt sofort klappen.
  • Das begreife ich nie.
  • Jetzt darf ich nichts mehr falsch machen.
  • Zuerst kommt die Pflicht.
  • Jetzt reichts, ich steig aus.
  • Das tut man nicht.
  • Ich bin nicht liebenswert.
  • Zuerst kommen die Anderen dran.

All diese Killergedanken oder Kraftfresser hindern uns daran, im Hier und Jetzt:

  • Die Situation so wahrzunehmen wie sie ist, und sie zu Ende zu analysieren.
  • Die Situation in all ihren Bestandteilen so zu akzeptieren wie sie ist.
  • Verschiedene Varianten zu Ende zu denken, und sich bewusst zu entscheiden.
  • Mit der richtigen Kraft das zu tun, wozu man sich entschieden hat.
  • An einer Sache konsequent dran zu bleiben und sie zu Ende zu bringen.

Diese Kraftfresser schädigen mein Selbstwerterleben und mein Selbstvertrauen und behindern meine Kreativität, Entscheidungs- und Handlungsfähigkeit, sowie meine Konsequenz und meine Ausdauer.

Es sind eben echte Kraftfresser.

Eigentlich sind es ja nur Gedanken. Aber sie wirken als Kraftfresser, weil wir sie gar nicht mehr wahrnehmen. Die meisten Menschen haben es nicht gelernt zu beachten, was ihre inneren Stimmen ihnen ständig sagen. Diese inneren Stimmen sind nichts weiter als unsere Gedanken. Und diese Gedanken sind Entscheidungsoffiziere auf der Kommandobrücke unseres Verhaltens und unseres Erlebens, solange der Kapitän sie machen lässt. Der Kapitän ist der bewusste Verstand. Und er kann nur regieren, wenn man entspannt und klar im Kopf ist, nicht unter Stress. Dann kann man diese Kraftfresser wahrnehmen und ausschalten.

Dazu dienen die Mentalen Powerseminare 1, 2, 3, 4 und 5.

Ansonsten bestimmen sie unser Verhalten. Sie bestimmen darüber, was wir wahrnehmen und was wir ignorieren. Sie bestimmen, wofür und wogegen wir uns entscheiden. Und sie bestimmen darüber, was wir alles sein lassen und niemals zu Ende bringen.

Kraftfresser sind Killergedanken und sich selber schädigende Verhaltensweisen.

Kraftfressende Verhaltensweisen sind Einstellungen und feste Gewohnheiten, die bei nüchterner Betrachtung dem Betreffenden wesentlich mehr Schaden zufügen, als dass sie ihm nutzen.

Beispiele:

  • Sich in Selbstmitleid baden, ohne damit aufzuhören.
  • Sich pausenlos Sorgen machen, grübeln und immer schlimmere Ausgänge phantasieren.
  • Anderen zu beweisen, dass man zu schwach, zu klein, zu hilflos, zu unflexibel, zu hässlich, zu dick, zu anspruchsvoll, zu unsportlich, zu dumm usw. ist, anstatt einfach in die Hände zu spucken und anzufangen.
  • Sich immer unter Perfektionsdruck stellen.
  • Machtgehabe.
  • Sich selber immer kontrollieren zu müssen.
  • Andere immer kontrollieren zu wollen.
  • Es anderen immer recht machen zu müssen.
  • Zweifel und Skepsis ohne Ende.
  • Sich selber abzuwerten und runter zu machen.
  • Sich keine Ziele zu setzen und sich von anderen, die Ziele haben, vor ihren Karren spannen zu lassen.
  • Sich immer nach anderen richten.
  • Sich immer vorher abzusichern und andere für sich entscheiden zu lassen.
  • Sich in Ängste hineinzusteigern bis zur Erschöpfung.
  • Gegen alle Autoritäten kämpfen, bzw. ihnen Fehler nachweisen zu müssen.
  • Ständig nur ans Versagen zu denken.
  • Ständig nur an das zu denken, was man noch nicht geschafft hat.
  • Oberflächlich sein und nichts zu Ende denken.
  • Sich über sich selber ärgern und sich Fehler nicht verzeihen.
  • Immer nur arbeiten, arbeiten, ohne sich zu entspannen und damit den Körper systematisch zugrunde richten.
  • Sich immer nur unter Druck setzen.
  • In der Angst etwas zu verpassen, auf zu vielen Hochzeiten tanzen.
  • Gefühle nicht zu zeigen und zu unterdrücken.
  • Sich permanent zu verzetteln und keine Prioritäten setzen.
  • Aufschieberitis.
  • Stur sein und immer recht haben zu müssen.

Diese ganzen, mehr kraftfressenden als nutzbringenden Verhaltensweisen sind erlernte Verhaltensweisen. Wir haben sie zumeist über Nachahmung und Identifikation von den Verhaltensvorbildern unserer Kindheit und unserer Jugend übernommen. Das heißt, wir haben sie nicht bewusst nachgemacht oder systematisch geprüft. Wir haben sie einfach nebenbei in unser Verhaltensrepertoire aufgenommen. Wenn man über den Sinn und Nutzen, den Schaden und die tatsächlichen Wirkungen dieser Verhaltensweisen nachdenkt, ist das oft peinlich und schmerzhaft. Trotzdem kann man diese, fest im Autopiloten der Gewohnheiten verankerten Verhaltensweisen, gar nicht so leicht ändern. Auch wenn man es sich noch so oft vornimmt. Hier braucht man die wirksamen Strategien des mentalen Trainings. Man kann negative Gedanken und Negativprogrammierungen durch positive Gedanken und Positivprogrammierungen austauschen, wenn man weiß, wie es geht. Aber man muss es auch systematisch und unter Anleitung erlernen. Das ist wie bei einem Computer. Das Betriebssystem verändern, sollte man lieber den Profis überlassen oder unter ihrer Anleitung erlernen, wie man es macht.

Doch wir sind mit unseren schlechten Nachrichten noch nicht am Ende.
Wir kommen jetzt zur schlimmsten Gruppe von Negativprogrammierungen. Was wir schon kennen sind die Killergedanken und die kraftfressenden Verhaltensweisen.

Jetzt kommen die negativen Glaubenssätze.

Was sind Glaubenssätze?
Ich glaube immer dann, wenn ich etwas nicht genau weiß, oder wenn ich etwas erhoffe.

Beispiele:
Ich glaube, ich bin mit dem Auto in fünf Stunden in Berlin.
Und ich glaube, dieses Jahr bekomme ich zu Weihnachten meinen Ferrari.

Der Glaube ist also das Vorfeld des Wissens und der Erfahrung.

Dabei erfolgt hier eine deutliche Abgrenzung vom religiösem Glauben und steht damit in keinem Zusammenhang.
Negative Glaubenssätze sind Schlussfolgerungen, die wir aus unseren negativen Lebenserfahrungen gezogen haben. Die Meisten von uns haben es nicht ausreichend gelernt, aus Niederlagen, Misserfolgen, Reinfällen und Enttäuschungen konstruktive Schlussfolgerungen zu ziehen. Weil diese Niederlagen, Misserfolge, Reinfälle und Enttäuschungen immer mit Schmerzen, gekränkt sein, Ärger, Wut, Hilflosigkeit und Leid verbunden sind, hat unser Unterbewusstsein mehr oder weniger automatisch beschlossen, dass die Ursachen für diese Schmerzen usw. in Zukunft zu vermeiden sind. So sind Steuerbefehle des Unterbewusstseins entstanden, die genauso aussehen und genauso wirken, wie die Steuerbefehle des Betriebssystems in einem Computer. Es sind immer "Wenn ..., dann ...," oder "Weil ..., deshalb ..." Sätze. Und damit sie auch wirklich wirken, sind diese Steuerbefehle des Unterbewusstseins mit dem Zusatz der vollkommenen Gewissheit abgespeichert worden.

Beispiele:

  • Weil ich als Kind abgelehnt wurde und keine Liebe erfahren habe, kann ich selber niemanden richtig lieben und vertrauen. Immer wenn ich es mal wieder probiert habe, bin ich enttäuscht worden.
  • Weil ich nicht liebenswert bin, können mich andere nur dann akzeptieren, wenn sie erlebt haben, dass ich ihnen überdurchschnittlich nützlich bin.
  • Wenn ich zu spät komme, bricht die Welt zusammen.
  • Weil ich nur ein kleiner Angestellter bin, kann ich ja doch nichts ändern.
  • Wenn ich nur einen Fehler mache, wird alles aus und vorbei sein.
  • Ich darf mich nicht wohl fühlen, wenn es anderen um mich herum schlecht geht.
  • Erst wenn ich meine Mitte gefunden habe, darf ich mich richtig wohl fühlen.
  • Weil in mir so wahnsinnig viele Kränkungen, Schmerzen und negative Gefühle sind, werde ich niemals richtig klar kommen.
  • Wenn ich anderen weh tue, wird es solche Spannungen geben, die ich nicht mehr aushalten kann.
  • Wenn ich mich nicht immer gleichzeitig auf alles konzentriere, verpasse ich etwas.
  • Wenn ich mich vor anderen öffne, bin ich angreifbar und verletzbar.
  • Wenn ich meine Leistungen nicht ständig in der Öffentlichkeit präsentieren kann und von allen wahrgenommen werde, bin ich ein Looser.
  • Wenn ich mich frei und offen äußere, werde ich verachtet und biete eine Angriffsfläche.
  • Wenn ich für mich selber eintrete, werde ich ausgelacht.
  • Wenn ich alle meine Wünsche erfüllt habe, wird das Leben langweilig sein.
  • Wenn ich meine Kontrolle aufgebe, werde ich alle meine Feinde sofort umbringen.
  • Zusammenfassend muss man sagen: Negative Gedanken wirken. Sie bestimmen unsere Wahrnehmung, unser Erleben, unsere Entscheidungen und damit unser Verhalten. Sie sind die Ursache für schlechte Stimmungen und dafür, dass wir nicht "aus der Hüfte" kommen. Sie sind die Ursache für Antriebslosigkeit und depressive Stimmungen. Jeder negative Gedanke, egal wie unbewusst auch immer er gedacht wird, wirkt negativ. Und die meisten Menschen wissen es nicht einmal, wie sehr sie sich selber mental vergiften oder vergiften lassen. Wie leicht und wie sehr sie sich ihre Energie nehmen lassen, ahnungslos und ausgeliefert.

Sicherlich ist diese Erkenntnis traurig und stimmt jeden nachdenklich.
Das sollte sie auch.

Denn es ist wahr: Du bist, was du denkst.