Der Bericht über mein Leben

Er wird ständig vervollkommnet werden und irgendwann als Autobiographie fertig sein.

Die aktuelle Fassung ist vom 27.03.2001.

Ich wurde am 26. Mai 1951 um 8.15 Uhr in Halle an der Saale im Elisabeth Krankenhaus geboren. Meine Eltern sind der Bäckermeister Kurt Ehrhardt und die Verkäuferin Else Ehrhardt. Aufgewachsen bin ich in dem kleinen Dorf Rothenburg an der Saale.

Mein Leben besteht aus zunächst drei völlig verschiedenen Karrieren. Ich habe Koch gelernt, Sozialpsychologie studiert, war danach Psychotherapeut und als Wissenschaftler tätig, habe mich dann als Trainer selbständig gemacht, um schließlich eine private Akademie als Unternehmen zu betreiben.

Hier der Überblick meines Lebenslaufs

1951 Geboren am 26. Mai 1951 8.15 Uhr in Halle an der Saale
1957 – 1965 Besuch der Grundschule in Rothenburg an der Saale
1965 – 1969 Besuch des Gymnasiums in Leipzig
Parallel dazu Lehre als Koch im Hotel „Bayerischer Hof“
1969 Abschluss Abitur
1969 – 1972 Armeezeit
6 Monate Unteroffiziersschule Zwickau
28 Monate stellvertretender Küchenchef des Armeesportclubs in Leipzig
Hobbys in dieser Zeit: Fotographie und Fotomontage, Lesen, Heimwerken,
Wandern, Hausweinherstellung, Wildwasserfahren, Dinge bis zu Ende denken

Meine fachlich/beruflichen Qualifikationen sind

1969 Facharbeiterabschluss bzw. Gesellenbrief als Koch
1976 Diplom an der Friedrich Schiller Universität Jena
als Sozialpsychologe
Wichtigste Professoren
Prof. Hiebsch, Prof. Vorwerg, Prof. Böttcher, Prof. Schwab, Dr. Eckert
1985 Diplom als Fachpsychologe der Medizin (entspricht dem Facharzt für Psychotherapie in der Medizin)
1986 Promotion zum Doktor der Pädagogik an der Pädagogischen Hochschule Erfurt
1990 Anerkennung als Klinischer Psychologe BDP
1999 Erteilung der Approbation (staatliche Heilerlaubnis)
als Psychologischer Psychotherapeut durch die Bayrische Staatsregierung

Meine wissenschaftliche Entwicklung
fand an der Universität Jena und der Medizinischen Akademie statt. Ich war ein begeisterter Student, der wirklich erkennen wollte, was die Welt in ihrem Innersten zusammenhält. Als Trainer war ich gleichzeitig für Studien der Karl Marx Universität Leipzig tätig. Später wurde ich Mitglied und Leiter der Forschungsgruppe Herz-Kreislauf-Risiko-Faktoren der Nervenklinik der Medizinischen Akademie Erfurt. Hier promovierte ich mit einem Psychoprophylaxe-Trainingsprogramm für Herz-Keislauf-Risikogefährdete Manager. In dieser Studie wurden über 650 Führungskräfte in ihrer medizinischen und führungstechnischen Entwicklung über 1,5 bis 3 Jahre begleitet, wobei sie ein Psychoprophylaxe –Trainingsprogramm absolvierten. Wir konnten nachweisen, dass wir die Gefährdeten wieder stabil bekamen, die Gesunden gesund blieben und die bereits Kranken durch dieses Programm nicht wieder gesund gemacht werden konnten. Damit war es ein echtes Prophylaxe Training. Mit den Ergebnissen dieses Trainings wurde ich international bekannt.

1985 hatte ich 17 Veröffentlichungen und 17 Vorträge aufzuweisen, was für sozialistische Verhältnisse eine bedeutende Leistung darstellt.

Gleichzeitig war ich in Lehre und Ausbildung tätig. Als Hochschullehrer hatte ich Vorlesungen zu halten und Seminare in der Medizinerausbildung zu veranstalten. Das habe ich mit Hingabe und sehr viel Aufregung absolviert. Da ich wusste, dass Mediziner einen durchschnittlichen Intelligenzquotienten von über 130 (zählt als genial) haben, mein Intelligenzquotient aber nur 99 (normal) beträgt, hatte ich da einige Zeit mit einem herrlichen Minderwertigkeitserleben zu kämpfen. Vor kurzem traf ich in Weimar zu den Veranstaltungen als Kulturhauptstadt Europas einer dieser ehemaligen Studenten und durfte mir erzählen lassen, dass ich damals offensichtlich sehr beliebt war. Das hat mich sehr erfreut.

Heute weiß ich schon zwischen Bildung (da müssen die Mediziner ja wirklich sehr viel lernen) und Klugheit (klug ist jemand, de die Dinge bis zu Ende denkt) und Persönlichkeitsreife zu unterscheiden.

Später war ich als stellvertretender Vorsitzender der Regional Gesellschaft Thüringen für Ärztliche Psychotherapie ebenfalls wieder als Ausbilder für Ärzte in Balintgruppen tätig.

Meine Tätigkeit als Psychotherapeut war eine der schönsten Zeiten in meinem Leben.

Die Abteilung, in der ich von 1978 bis 1985 arbeitete, war die Psychotherapeutische Abteilung der Nervenklinik der Medizinischen Akademie Erfurt, Bahnhofstraße 5a.
Diese Adresse war eine berühmte Adresse. Nicht nur weil wir Ausbildungseinrichtung für medizinische und psychologische Psychotherapeuten waren und demzufolge immer mindestens 2- 3 Ausbildungskandidaten bei uns arbeiteten,
sondern wegen unserem fachlich und menschlich genialen Chef, dem damaligen Oberarzt und Dozenten Dr. Michael Geyer. Und auch wegen der gelebten Teamqualität und der gelebten (vorbildhaften) therapeutischen Gemeinschaft.

Wir galten in der DDR, und später auch in den sozialistischen Lagern, als eine der Top-Adressen für effektive Psychotherapie. Noch heute rieseln mir sofort wohlige Schauer über den Rücken, wenn ich an das wirklich nicht einfache und doch wunderbare Team denke. Die Stamm-Mannschaft waren Dr. Michael Geyer und Dr. Dieter Vogler als Ärzte, Marie Luise Westphal und ich als Psychologen, Mary Petzak als Physiotherapeutin, sowie Schwester Helma und Schwester Ursel.

Zu uns wurden alle Patienten überwiesen, die andere nicht gesund bekamen. Wir standen unter dem Druck und der Herausforderung, das zu schaffen, wo andere versagten. Am schönsten war es, wenn wir bei Kaffee oder Tee zusammen saßen und die Ergebnisse unsere Arbeit auswerteten. Dabei ging es genauso darum, warum etwas funktioniert hatte, als auch warum etwas nicht funktionieren konnte. Diese Gespräche fanden täglich 2 mal statt.

Mein Chef und ich duellierten uns täglich um die Rolle des etwas Klügeren. Es hat nie einer aufgegeben und wir haben ständig neue Modelle und Varianten entwickelt, um unsere Patienten besser und schneller oder überhaupt zu heilen. Ich war über sieben Jahre sein Oberazubi und wir veröffentlichten sehr viel über effektive Weiterbildung. Wenn ich an diese Zeit denke, wird mir sofort warm ums Herz. Es war lebendigste und effektivste Kommunikation in Reinkultur.

Dass ich gleichzeitig Ausbildungstherapeut für unsere Hospitanten war und denen ständig erklären musste, warum meine Fehler doch keine Fehler waren, sondern bewusste Versuche eines verantwortungsbewussten Therapeuten und keine dilettantischen Versuche eines stellenweise auch hilflos überforderten Oberazubis, erfüllt mich heute noch stellenweise mit Scham.

Allerdings habe ich in dieser Zeit gelernt, alles aber auch alles, was ein Therapeut an Interventionen loslässt, auf der Meta-Ebene von Ursache, Ziel und Wirkung zu reflektieren. Mit Stolz denke ich daran, dass ich damals das Thema: Erstellen von Therapiezielen vor Beginn der Therapie und deren ständigen Kontrolle in die Arbeit unserer Abteilung einführte. Später wurde es Standard und viele Therapeuten kamen zu uns und zu mir, um das zu lernen.

Dr. Geyer war der Spross einer alten Erfurter Unternehmerfamilie und bei uns war immer etwas los. Da er einen natürlichen großen Macht-, Geltungs- und Anerkennungsanspruch hatte, gleichzeitig sehr klug und effizient war, dazu ein sehr lieber Mensch und genialer Unternehmer, war er fachlich nicht nur national, sondern auch international eine anerkannte Koryphäe. Was haben wir in diesen sieben Jahren nicht alles nebenbei an Kongressen, Symposien und Tagungen organisiert. Das Größte war die erste deutsch-deutsche Psychotherapeuten-Tagung in Erfurt 1985. Dr. Geyer war damals schon Vorsitzender der Psychotherapeuten der sozialistischen Länder.

Diesem Ruf unserer Abteilung verdanke ich es auch, dass ich 1986 zu einem 14 tätigen Workshop mit Carl Rogers nach Szeged fahren konnte. Ich habe diese Legende der Psychotherapie (Carl Rogers ist nach Siegmund Freud der zweitwichtigste Schulengründer der Psychotherapie, er begründete die Schule der Humanistischen Psychologie) noch persönlich kennengelernt. Er war damals 84 und beeindruckte durch eine einmalige Präsenz, Klugheit und eine wunderbare fachliche Kompetenz. Er hat damals öffentliche Psychotherapiegespräche geführt die gleichzeitig in 5 Sprachen übersetzt wurden. Ich erinnere mich an eine Stelle, wo ich glaubte, dass die Übersetzerin etwas falsch verstanden hätte. Einen so unmöglichen Satz würde ein guter Psychotherapeut niemals über die Lippen bringen. Der Satz war aber richtig und nach zwei Stunden hatte ich verstanden, warum er so genial und sinnvoll war.

Carl Rogers hat mein Leben verändert. Ich habe damals begriffen, dass es keine Patienten und keine Therapeuten gibt. Es gibt auf der einen Seite Menschen mit Problemen und manche dieser Probleme stehen sogar in der internationalen Nomenklatur der Krankheiten. Die Krankenkassen bezahlen für deren Überwindung Geld. Und es gibt auf der anderen Seiten Menschen mit helferischen Qualitäten und Kompetenzen. Diese können ihre Fähigkeiten zu Dienstleistungen und zu ihrem Beruf machen, müssen es aber nicht. Im Mittelpunkt steht die Eigenverantwortlichkeit und die Würde jedes Menschen. Jeder Mensch entscheidet für sich, wie er mit der Verantwortung für sein Leben umgeht und wie würdevoll und würdelos er sich in Krisenzeiten seines Lebens benimmt. Die in der Psychotherapie und in der Medizin damals übliche Einteilung in Menschen erster Klasse (Ärzte und Therapeuten) und zweiter Klasse (Patienten) hatte ich damit für mich aufgehoben und hinter mir gelassen.

Gleichzeitig habe ich mir den Mut geholt und mir gestattet als freier dienstleistender Trainer anderen Menschen auf gleichberechtigter Ebene, psychologische Dienstleistungen zu verkaufen. Ich wollte irgendwann nur noch für „gesunde“ gleichberechtigte Menschen tätig sein, die für ihr Leben die volle Verantwortung übernommen hatten.

Irgendwann wurde mein Chef Professor und ging nach Leipzig, wo er eine eigene Psychotherapeutische Klinik übernahm. Ich konnte es nicht fassen, dass die schöne Zeit vorbei war, spielte dann noch zwei Jahr ein wenig Chef in dieser Abteilung und machte mich zum 3. Januar 1987 als Trainer selbständig.

Hier noch einmal die Übersicht meiner Aktivitäten als Psychotherapeut

9 Jahre Arbeit als Psychotherapeut (1977 – 1986)
8 Jahre Lehrer für Autogenes Training (1978 – 1986)
6 Jahre Arbeit als Ausbildungspsychotherapeut (1981 – 1996)
4 Jahre Arbeit als Forschungsgruppenleiter (1982 – 1986)
3 Jahre Arbeit als Dozent für Psychologie (1984 –1986)

Am 3. Januar 1986 begann meinen Laufbahn als freiberuflicher Trainer und Unternehmer.

Es gab in der DDR keine Zulassungsordnung für freiberufliche Trainer. Demzufolge war das Ansinnen als selbständiger Trainer zu arbeiten gesetzeswidrig und unsinnig. Meine erste Erfahrung in dieser Angelegenheit holte ich mir 1976, direkt nach dem Studium. Ich stellte beim Kreisarzt von Jena, den Antrag auf Zulassung als freiberuflicher Psychologe. Er landete im Papierkorb. Ich wurde bei einer mündlichen Beschwerde gefragt, ob ich denn überhaupt wisse, wo ich lebe.

Wenn etwas nicht geht, reizt es mich immer besonders.

Den zweiten Versuch startete ich mit meinem Freund und Kollegen Dr. Manfred Materne 1985. Wir stellten beim Bezirksarzt von Erfurt Prof. Dr. Knappe den Antrag auf Zulassung als freiberuflicher Psychoprophylaxe-Trainer für Führungskräfte. Wir hielten unseren 17-seitigen Antrag für ein Meisterwerk sozialistischer Argumentationskunst und gesellschaftswissenschaftlich sinnvoller Ableitung zur Rettung des Sozialismus. Die demütigende Sitzung mit Prof. Knappe und den Klinikdirektoren unserer beiden Arbeitsstellen dauerte ca. 35 Minuten. Man fragte uns, ob wir nichts Vernünftigeres zu tun hätten und was wir eigentlich in unserer Arbeitszeit tun würden. Unseren Chefs wurde empfohlen, uns mehr zu kontrollieren. Das war der letzte Dolchstoß in mein Vertrauen zum Sozialismus.

Im Herbst bereitete ich meinen endgültigen Ausstieg in die Freiberuflichkeit vor. Ich war der erste Nachnutzer eines Modells, das ein anderer Trainer namens Wolfgang Frey, entdeckt hatte. Das Modell war einfach. In Berlin, der Hauptstadt der DDR, galten andere Gesetze als in den Provinzen. Dort galten politische Gesetze. In den Provinzen wollte keiner Ärger mit „Rom“. Auch mein ansonsten so cleverer Bezirksarzt nicht, deshalb hielt man sich hier an die juristischen Gesetze. In Berlin durfte es keine Arbeitslosen geben.

Der Trick war Folgender: Ich ging am 3. Januar 1987 gegen 10.30 Uhr zum Magistrat von Berlin, in die Abteilung: Steuernummern für Freiberufler. Ich war optimal vorbereitet. Mental und mit allen notwendigen Unterlagen. Ich stellte den Antrag auf freiberufliche Tätigkeit als Dozent für Psychologie. (Wolfgang Frey war es schon).

Erste Frage des Beamten: „Sind Sie Berliner?“ Meine Antwort war „Ja“. Ich hatte mich gegen 8.30 Uhr im Polizeireferat von Friedrichsfelde als Berliner bei meinem Freund Dr. Michael Froese als Untermieter eintragen lassen. Es stand also alles im Personalausweis.
Zweite Frage: „Sind Sie noch irgendwo beschäftigt?“ Meine Antwort „Nein“. Ich hatte am 28. August 1986 in Erfurt gekündigt und war zum 31.12. 1986 offiziell entlassen. Das stand in einem anderen Ausweis, dem grünen Sozialversicherungsausweis.
Jetzt kam die dritte Hürde. „Haben Sie Verträge als Dozent für Psychologie für 1987?“ Ich war ja eingeweiht. Man brauchte Verträge über 10.000 Mark. Die hatte ich natürlich bei mir, über 15.000 Mark. „O.k.“
Ich sollte alles korrekt ausfüllen und in 14 Tagen wieder anrufen. Das machte ich von meiner Wohnung in Erfurt aus. Man teilte mir meine Steuernummer mit, mit der von jedem Auftraggeber sofort 20% vom Honorar an die Steuerbehörde abgeführt wurden. Ich legte auf und schrie mir die Seele aus dem Leibe. Ich war endlich frei. Ich hatte keinen Chef mehr über mir, der mich mit dummen Sprüchen und idiotischen Aufträgen quälen und demütigen konnte.

Ich war im Nu ausgebucht und verdiente als Trainer durchschnittlich 4000 Mark im Monat. Es war wunderbar. Vorher hatte ich 891,60 Mark verdient. Ich konnte mir für 12.500 Mark einen 10 Jahre alten Trabant Kombi kaufen, das war der Neuwert. Ich machte sofort einen Servicevertrag mit einem privaten Automechaniker, der mich auch oft genug gerettet hat.

Über diese herrliche Zeit gibt es noch viel zu erzählen.

An dieser Stelle ist es notwendig über meine familiäre Entwicklung zu berichten.

Ich war von 1971 bis 1973 in erster Ehe verheiratet mit der Lehrerin Gundula Bohl aus Saßnitz. Diese Ehe war aus heutiger Sicht nicht sehr ernsthaft. Wir verstanden uns ganz gut, sie war Pädagogikstudentin in Leipzig und ich Psychologiestudent in Jena. Wenn wir nicht geheiratet hätten, hätten die Behörden sie als Lehrer nach Neubrandenburg versetzt. Das wollten wir nicht und deshalb wurde beschlossen zu heiraten. Schwiegermutter war Chefsekretärin im Fischwerk Saßnitz und Schwiegervater war Richter von Rügen. Gundula war die einzige Tochter. Wir ließen Schwiegermutter freie Hand beim Ausrichten der Hochzeit. Sie wollte die Traumhochzeit. Mit Kutsche, Zylinder und Frack. Im besten Hotel von Saßnitz. Die Logistik funktionierte. Auch wir waren pünktlich, in letzter Minuten von den Weltfestspielen in Berlin eingetroffen. Nach der Hochzeit bekam meine Frau eine Stelle als Lehrerin in Jena und wir beide eine Wohnung am Landgrafenstieg 8. Die Ehe überstand den Alltag einer Beziehung nicht. Nach einem Jahr waren wir beim Scheidungsrichter und trennten uns einvernehmlich. Das Ganze kostete 89,50 Mark.

Die zweite Ehe war ganz anders. Sie war meine Traumfrau und ich ihr Traummann. Die ganz große Liebe. Alles vom Feinsten, die ganz große romantische Liebe. Da wo alle neidisch werden. Wir galten als das Musterpaar. Die Frauenärztin Vera Morigerowsky, die Vorfahren waren russische Adlige, der Vater Chefarzt und Klinikdirektor in Weida und die Mutter eine begnadete Frauenärztin. Sie erhielt die Auszeichnung „Arzt des Volkes“ zurecht. Sie konnte Myome tasten, die auf dem Röntgenbild nicht zu sehen waren. Die schönste Zeit meines Lebens begann. Wir gaben unserer Tochter einen Götternamen. Sie konnte einfach nur Freya heißen. Freya war die Tochter von Wotan und Frigga, den Götterchefs der Germanen. Wir wären füreinander durchs Feuer, durch die Hölle und durch die Wüste gegangen, wenn es notwendig gewesen wäre, damit wir diese wunderbare Harmonie weiter erleben durften.

Wir hatten vermutlich 4 glückliche Jahre. Das ist, wie ich heute weiß, auch die durchschnittliche Zeit für eine Beziehung in Hollywood. Dann wurden verschiedene Werteunterschiede erlebniswirksam. Vielleicht haben wir nicht mal etwas falsch gemacht. Die Trennung war grausam. Sie hatte den Mut und ging von heute auf morgen. Ich hatte in meinem Glück alle Warnzeichen ignoriert. Die Vorwürfe vor Gericht waren hart. Ich ging nach der Verhandlung in eine Ausbauwohnung von Schwester Helma und schlug 4 Wände kaputt. Mein Leben war zerstört. Alles wofür ich gelebt, gearbeitet und gekämpft hatte, gab es nicht mehr. Ich fühlte mich wie ein leeres Ofenrohr, das man vom Ofen abgebaut hatte und aus dem der ganze Ruß rausgeklopft war. Ich existierte noch als körperliche Hülle. Ich konnte essen, trinken, verdauen, ich hatte Stuhlgang. Ich ging auf Arbeit, ich redete mit Patienten, sie wurden sogar gesund. Mich gab es nicht mehr. Ich war vernichtet, in Luft aufgelöst. Ich konnte nichts verstehen. Abends schlief ich vor Erschöpfung ein. Gegen 5 saß ich in meinem Bett und hatte Angstanfälle. Alles zitterte. Ich lernte loszulassen.
Damals habe ich das erste Mal Licht gesehen und ich erlebte, dass es Dinge auf dieser Welt gibt, die nicht von dieser Welt sind. Meine spirituelle Entwicklung begann und ich war für einige Zeit entweder spiritueller Sucher oder materialistischer Erfolgsmensch.

Über meine wunderbare Tochter Freya werde ich anderer Stelle berichten.

Meine dritte Ehe

dauert nun schon 25 Jahre. Barbara Krause hatte einen Krebs überwunden und vor nichts mehr Angst. Sie lebt im Hier und Jetzt und gestaltet den Alltag. Unsere Beziehung war niemals auf Dauer angelegt. Deshalb hält sie auch heute noch. Sie lässt nichts anbrennen und sagt sofort was ihr nicht passt. Das war für mich neu, wir streiten auch heute noch, öfter, laut und heftig. Dadurch ist immer gereinigte Luft. Wir sind eine sehr lebendige Liebes- und Wachstumsgemeinschaft geworden. An unserem Hochzeitstag erschien ein doppelter Regenbogen. Wir haben ihn schon oft wieder gesehen und freuen uns jedes Mal wie kleine Kinder. Der Alltag funktioniert und ich glaube, dass das die reale Liebe ist, nicht mehr die romantische. Ich weiß, dass jeden Tag alles zu Ende sein kann. Deshalb gehen wir beide auch sehr vorsichtig miteinander um. Seit 1993 machen wir zusammen Trainings. Selten bin ich ein größeres Risiko eingegangen. Ich habe exakt 42 Gruppenpsychotherapeuten ausgebildet. Nur mit zweien stimmte die Feinchemie auf Anhieb. Ansonsten musste man immer über alles sprechen, Regeln finden, sich verständigen. Metakommunikation, es hängt mir so was von zum Halse raus. Natürlich kann ich es, weil es zum professionellen Verhalten gehört. Zusammen Gruppen zu leiten ist intimer als Sex. Das Risiko bestand nun darin, wenn wir als Gruppenleiter versagen, ist auch die private Beziehung im Eimer.

Dass das nicht so ist, sondern wir uns so großartig verstehen und wir von unseren Kunden als das Vorbildpaar erlebt werden, und vielleicht sogar sind, das betrachte ich als ein wunderbares Geschenk vom Schicksal. Danke.

Die Flucht und der Neuanfang

1989 hatten wir vom Sozialismus genug. Wir reisen gerne und wollten die Welt sehen. Die Karte von meiner alten Freundin Helmi aus dem Himalaya, wo drin stand wir sollten nicht mehr solange rumtrödeln, hatte mir den Rest gegeben. Barbara wollte schon seit ihrer ersten Reise in den Westen 1986 lieber da leben. Sie war mir zuliebe zurückgekommen, aber ich wollte vom Westen nichts wissen.
Ich hatte ehrlich gesagt Angst. Ich hatte meinen Freund Ronald Seidel 1974 im Knast in Cottbus besucht. Er war beim Abhauen erwischt worden. Das brachte ihm mehrere Jahre Gefängnis wegen Republikflucht. Ich hatte die Veränderungen in seiner Persönlichkeit erlebt und wusste eines sicher: das will ich nicht. Das habe ich mir allerdings erst 1988 eingestehen können.
Am 1. Januar 1989 gaben wir beide, Barbara und ich, uns auf einem Seeräuberschiff im Schwarzen Meer den Winnetou- und Old-Shatterhand-Schwur. „Dieses Jahr hauen wir ab - alle Energie in die Flucht“.
Wir erkundigten uns über mehrere Varianten über Ungarn abzuhauen. Unser Freund Ernö aus Szeged wollte alles vorbereiten. Wir wollten durch die Donau schwimmen und uns in Yugoslawien von Barbaras Schwester abholen lassen. Barbara und ich waren jeder einmal vor Ort, um alles zu besichtigen.
Wir lernten eine junge Truckerin kennen, die uns in ihrem LKW rausgeschmuggelt hätte.
Am Ende entschieden wir uns für den legalen Weg.
Im Mai lockerten die Ungarn die Grenze zu Österreich. Barbara sagte, „Das ist es“. Ich hatte immer noch Angst.
Wir stellten im Juni 1989 den Ausreiseantrag. Ich wollte mir selber beweisen, dass ich auch mutig sein konnte. Dem anonymen Feind ins Auge schauen. Nicht mehr kuschen und vor Angst sich selber verleugnen.

Ich verlor sofort alle Aufträge. Wir hatten Geld für ein halbes Jahr zum Überleben gebunkert. Wir wären im Februar 1990 dran gewesen. Ich wollte endlich mal alle Bücher lesen, die sich in meiner Bibliothek angesammelt hatten.

Am 29. August setzte mich Barbara unter Druck. „Wenn Du nicht mitkommst, gehe ich allein. Was hält dich noch?“ Ich sagte spontan die Wahrheit “Die Trägheit“. Am Freitag Mittag dem 30. September sind wir losgefahren. Mit einem Visum nach Bulgarien. In den Urlaub. Am 11. September gegen 0.30 Uhr kamen wir in einem Flüchtlingslager zwischen Passau und Deggendorf im Westen an und waren gegen elf Uhr offiziell Bürger der Bundesrepublik Deutschland.

Die Details dieser Flucht sind ein Extra-Kapitel.

Um meine rasante und doch so schwierige Entwicklung als erfolgreicher Unternehmer in der Marktwirtschaft zu verstehen, sollte man den folgenden Teil meiner Biographie verstehen.

Meine spirituelle Entwicklung und wie ich wieder EINS wurde

1954 – 1965 besuchte ich den Religionsunterricht von Pfarrer Kamann in Rothenburg und glaubte an Jesus Christus. Ich wurde 1965 nur „notkonfirmiert“, weil ich vorher die sozialistische Jugendweihe absolviert hatte.

1965 – 1969 erlernte ich bei Staatsbürger-Lehrer Brüderlein den Glauben an den Kommunismus und trat auf Anforderung 1969 vor einem Notar in Halle aus der Kirche aus.

1970 wurde ich Mitglied der SED, weil ich etwas dafür tun wollte, damit es auf der Welt besser wird.

1975 erkannte ich das als Fehler, weil dieses Ziel und diese Organisation nicht kompatibel sind.

1976 – 1978 interessierte ich mich intensiv für andere Sozialutopien, ohne jemals fündig zu werden. Ich nahm an den verschiedensten psychologischen Selbsterfahrungen teil und entging mehrfach knapp dem Guru-Trip der jeweiligen Ausbilder.

1980 – 1982 betrachtete ich mich als Schüler des Zen-Meisters Graf Dürkheim, ohne ihn jemals selber erlebt zu haben.

1983 – 1984 verließ ich mich nur noch auf mich selber und studierte ein Tarot-System nach dem anderen.

1985 nahm ich das erste Mal an einer indianischen Schwitzhütte teil und betrachtete mich als Schüler eines indianischen Medizinmannes, dessen Namen ich vergessen habe.

Im Sommer 1986 nahm ich an einem 14-tägigen Workshop mit Carl Rogers in Ungarn teil, worauf ich beschloss, mich endgültig aus der Psychotherapie zu verabschieden.

Im Herbst 1986 las ich „Ganz entspannt im Hier und Jetzt“ und viele Bücher des indischen Gurus Bhagwan und betrachtete mich als seinen Schüler, ohne ihn jemals kennen gelernt zu haben.

1986 lernte ich den Meister der buddhistischen Lehren Lama Ole Nydahl kennen und nahm an einer buddhistischen Einweihung teil.

1987 absolvierte ich eine Ausbildung zum Reinkarnationstherapeuten bei einer Schülerin von Rhea Powers.

1989 absolvierte ich eine Primärtherapie in München und erkannte, warum ich mir immer wieder neue Gurus mit verschiedenen Weltbildern gesucht hatte. Ich kehrte zu meinem ursprünglichen Weltbild, dem empirischen Materialismus zurück.

1990 absolvierte ich in Poona, in Indien, ein sensationelles Training, in dem es um die Integration des spirituellen und materiellen Seins ging und betrachte mich seit dieser Zeit als heil, ganz und gesund.

Seit 1993 ermögliche ich in meinen Kursen jedermann seine eigenen spirituellen Grundbedürfnisse zu entdecken, zu akzeptieren und zu leben, ohne dass er dafür einen Weltbildwechsel vorzunehmen braucht.

Wenn ich diese Entwicklung betrachte, fallen mir zuerst diese vielen intensiven Emotionen ein. Es war jedes Mal ähnlich. Endlich das Seelenheil gefunden zu haben. Endlich unabhängig von den irdischen Frustrationen zu sein. Die Euphorie. Dann die Zweifel. Dann etwas Neues. „Dieses Mal ist es das Richtige.“

Diese lange Reise endete für mich erst 1990. Ich erkannte, dass und wie materielle und spirituelle Bedürfnisse gleichberechtigte Grundbedürfnisse sind. Man muss sie alle akzeptieren und leben. Erst dann hat man seine volle Kraft zur Verfügung. Auch und gerade in der Krise und in der Euphorie. Aus heutiger Sicht glaube ich, dass das eines der wichtigsten Geheimnisse oder Voraussetzungen für meine positive unternehmerische Karriere und meine kontinuierliche Umsatzentwicklung war und ist. Dies ist meine Umsatzentwicklung seit 1989

Umsatzentwicklung1989           400 DM Begrüßungsgeld
1990      74.942 DM
1991    119.395 DM
1992    274.751 DM
1993    196.585 DM
1994    316.357 DM
1995    396.464 DM
1996    366.535 DM
1997    413.355 DM
1998    480.917 DM
1999    581.279 DM
2000    674.582 DM





Dazu ist es interessant die einzelnen Stationen meiner freiberuflichen Tätigkeit im Westen zu betrachten, die diese Umsätze hervorgebracht hat.

1989 lebte ich vorwiegend vom Arbeitsamt. Das Geld, das ich da bekam reichte gerade aus um die Miete für unsere erste Wohnung in der Daiserstraße zu zahlen. Barbara erhielt kein Arbeitslosengeld und arbeitete für einen Stundenlohn von 15 DM in einem Vollwert-Imbiss in der Buttermelcher Straße in München. Davon lebten wir. Ich beschloss mich erst mal 3 Monate zu orientieren.

Für uns beeindruckend waren die 400 DM Begrüßungsgeld. Das war's. Willkommen in der Freiheit. Und fertig. Alle Verwandten die wir aufsuchten, luden uns gerne zum Essen ein.
Im Dezember war ich leicht verzweifelt. Alle Leute die ich ansprach luden mich gerne zum Essen ein. Ich durfte meine Geschichte erzählen, Aufträge gab es keine.
Im Januar 1990 engagierte mich der damalige Chefredakteur von Quick als Ost-Berater. Ich hatte Informationen, die den Journalisten viel Recherchearbeit ersparten und erhielt Beratungshonorar. Ich lernte selber zu recherchieren. Mich rotzfrech und unverschämt überall durchzutelefonieren.
Danach ging ich zu Management Wissen. Auch die dortige Chefredakteurin, Frau Dr. Hauser, hatte mich ins Herz ins geschlossen. Mein erster eigener Artikel brachte mir böse Feedbacks von meinen Ost-Kollegen ein. Ich lernte, dass man nicht andere seine Artikel überarbeiten lassen darf.
Im März fragte mich ein West-Trainer, ob ich wissen wollte, warum ich keinen Aufträge als Trainer erhalten würde. Klar wollte ich. Die Antwort tat deshalb so weh, weil sie wahr war.
„Du magst zwar fachlich kompetent und überqualifiziert sein, aber du kannst dich überhaupt nicht verkaufen!“ Dr. Rainer Stroebe ist ein feiner Mensch. Ich mag ihn sehr, auch wenn wir uns etwas aus den Augen verloren haben. Er gab mir auch den Schlüssel zum Überleben mit auf den Weg: „Suche Dir eine Nische, wo Du einzigartig bist“.
Ich handelte sofort. Im Frühjahr 1990 war offensichtlich, dass die guten Zeiten zwischen Ostdeutschen und Westdeutschen vorbei waren. Ich arbeitete drei Monate wissenschaftlich und dann verkaufte ich mich am Telefon quer durch Deutschland. „Effektives Zusammenarbeiten zwischen Ostdeutschen und Westdeutschen“ war mein Thema. Ich bekam fast überall einen Beratungstag und daraus wurden zum Teil große Projekte. Für die Allianz erstellte ich eine dicke Analyse der Ausgangskompetenzen ihrer ostdeutschen Mitarbeiter und Führungskräfte, der Dinge die sie zu lernen hatten und den besten methodischen Wegen dahin. Für die BAT Cigarettenfabriken war ich als deutsch deutscher Übersetzer bei allen Trainings des Cheftrainers mit den ostdeutschen Führungskräften tätig. Für 2 TDM am Tag. Ich konnte mir im Juni 1990 mein erstes eigenes Auto kaufen. Einen schwarzen Renault 19 tiefer gelegt, die Extras waren teurer als das Auto selber.
Ich ging von Versicherung zu Versicherung. Autobauer und Banken nutzen meinen Service. Ich bekam mit der Hilfe meines ostdeutschen Kollegen Dr. Thomas Fritsche einen Fuß in die Hypo-Bank München.
Diese gründete 1991 die Hypo Service Bank, eine reine Ost-Tochter und ich wurde, dank der Vermittlung eines anderen ehemaligen ostdeutschen Trainers, Dr. Ingo Köckeritz, Cheftrainer für das Ost-Projekt. Urplötzlich war ich wichtig. Das Konzept schreiben, Trainer akquirieren, Trainer ausbilden, den Vorstand beraten, Führungskräfte ausbilden, ich verdiente Geld. Für das Konzept dieser Verkäuferausbildung habe ich zusammen mit dem ostdeutschen Geschäftsführer der HSB, Dr. Karl Heinz Bittorf, 1993 den Goldenen Trainingspreis der deutschen Verkaufstrainer BDVT gewonnen. Das entspricht dem Deutschen Meistertitel der Verkaufstrainer und ist eine hohe und sehr begehrte Auszeichnung. Die Scharte vom schlechtesten Verkäufer Deutschlands zum besten Verkaufstrainer des Jahres 1993 war wettgemacht.

1993 wechselten im Vorstand der Hypo-Bank die Machtverhältnisse. Die Expansion der Hypo-Service-Bank wurde gestoppt, die HSB hatte nach 2 Jahren bereits über eine Milliarde Einlagen nur im Privatkundengeschäft und nur in den neuen Ost-Provinzen. „Der Vorstand hat kein Interesse daran, dass es einer Hypo-Tochter besser als anderen Hypo-Töchtern geht“. Wer zuerst auf der Straße stand war der Freiberufler Dr. Ehrhardt. Damals war ich ziemlich sauer. Keine schriftlichen Verträge. Den Fehler, sich nur an einen großen Kunden zu binden, hatte ich bewusst gemacht: „Mir wird schon nichts passieren!“. Das HSB-Konzept war der Schrecken aller Banken, weil es so gut funktionierte. Unter anderem auch wegen der super ausgebildeten Mitarbeiter. Nach meinem Konzept. Die HSB gibt es heute nicht mehr, genauso wenig wie die Hypo-Bank. Sie wurde an die Norisbank verkauft. Die Hypo gehört heute zur Vereinsbank. Der damalige Vorstandsvorsitzende Martini ist ebenfalls entmachtet. Das Konzept der serviceorientierten Direktbanken hat sich durchgesetzt. Die Bank 24 und die Advance-Bank sind die besten Beispiele.

Ich stand jedenfalls auf der Straße. Damals habe ich mir geschworen, solche Abhängigkeiten nunmehr absolut zu vermeiden. Nie mehr von der Willkür anderer abhängig sein. Sich mit dem eigenen Namen und der eigenen Firma in den rauhen Wind der freien Marktwirtschaft stellen. Mein Mut, meine Kompetenz und mein Selbstbewusstsein waren so gut wie nie. Ich beschäftigte mich seit 1989 mit mentalen Strategien. Ich visualisierte meine neuen Ziele und es kamen super Bilder rein. Barbara und ich fällten die Entscheidung. Jetzt oder nie.

Wir setzten alles auf eine Karte. Mit den letzten Geldern zogen wir uns über 5 Monate zurück und entwickelten das Dr. Ehrhardt Kraftquellen-, Lebensstil- und Identitäts-Training Nr. 1 „Power und Balance - Unternehmer nutzen alle ihre Kraftquellen“. Die Premiere war im Juni 1993.

Die ersten 30 Kunden waren die schwierigsten. Im Dezember 1994 mussten wir noch zwei Zusatzkurse aufnehmen. Wir leben nur von der persönlichen Weiterempfehlung zufriedener Kunden. Im Moment sind wir bei Kurs 233.

Übersicht

über die unternehmerische Entwicklung von Werner und Barbara Ehrhardt seit 1993

Erste Firma seit 1993: Dr. Ehrhardt Lebensstil-Trainings
Zweite Firma seit 1995: Dr. Ehrhardt Akademie für Mentale Fitness
Dritte Firma seit 1999: Erste Mentale Führungsakademie Deutschlands

Im Folgenden habe ich wichtige Erkenntnisse meines Lebens notiert, aus denen irgendwann Grundsätze meines Handelns wurden!

Erkenntnis 1
„Das sogenannte Neue ist fast immer nur das vergessene Alte.“ Vermittler: Mein Philosophieprofessor.
Neue Handlungsmaxime: Bevor Du etwas Neues erfindest, schau nach allem, was sich bereits bewährt hat und suche nur das Beste davon aus.

Erkenntnis 2
"Wenn ich mein Auto aus der Werkstatt hole, will ich dass es fährt und dass alles funktioniert.“ Vermittler: Mein erster Millionärskunde.
Neue Handlungsmaxime: Bei einem guten Service stimmt alles: die Qualität der Dienstleistung, die Qualität der Beziehung und der Gefühle. Alles andere ist zu wenig und zu teuer.

Erkenntnis 3
„Du bist nicht allein auf der Welt“. Vermittler: Meine Ex-Frau Vera bei der Scheidung.
Neue Handlungsmaxime: Sorge dafür, dass immer alle Parteien Gewinner sind und jeder seinen Nutzen hat. Das verbindet dauerhaft.

Erkenntnis 4
„Finanzielle Sicherheit ist das Bewusstsein, an jedem Ort der Welt und zu jedem Zeitpunkt im Leben immer das Geld zur Verfügung zu haben, das man braucht.“ Vermittler: Das Bewusstseins-Erweiterungs-Programm BEP.
Neue Handlungsmaxime: Der Geist bestimmt die Materie, wenn man mentale Strategien realistisch anwendet.

Erkenntnis 5
„Verschwenden Sie Ihre Zeit doch nicht mit faulen Kompromissen.“ Vermittler: Die Engpass-Konzentrierte-Strategie (EKS) nach Mewes.
Neue Handlungsmaxime: Das einzig Sinnvolle ist es, direkt und sofort nach der höchsten Qualität zu streben.

Erkenntnis 6
„Je schlechter die Ausgangslage umso höher die Steigerung.“ Vermittler: Mein Statistikprofessor.
Neue Handlungsmaxime: Mit richtig dosiertem Mut und Risiko erreicht man am leichtesten große Ergebnisse.

Erkenntnis 7
„Wenn etwas wirklich stimmt, muss es sich überall und immer wieder nachweisen lassen.“  Vermittler: Mein Psychologieprofessor. 
Neue Handlungsmaxime: Überprüfe erfolgreiche Strategien bei den Gewinnern genauso wie ihre Umkehrung bei den Verlierern.

Erkenntnis 8
„Wenn Du die Welt verstehen willst, wie sie wirklich ist, musst du sie in allen Facetten kennenlernen.“ Vermittler: Faust.
Neue Handlungsmaxime: Es wirkt alles immer nur im System. Suche solange bis du ALLE Bedingungen kennst.

Erkenntnis 9
„Das Leben ist zu kurz, um immer nur Angst zu haben.“ Vermittler: Ein spiritueller Lehrer.
Neue Handlungsmaxime: Vertrau Dir selber und dem Universum, wenn Du mit Dir im Reinen bist.


Meine Stärken, Werte und Bedürfnisse

Meine 5 größten Stärken sind
1. Klares analytisches, synthetisches und intuitives Denken
2. Begeisterungsfähigkeit und Humor
3. Konsequenz
4. Annehmbares Konfrontieren
5. Einfühlung und Leidensfähigkeit

Meine 5 wichtigsten und unzerstörbaren Werte sind
1. Erkenntnis, Klarheit, Weisheit
2. Gesundheit, Freude, Lust und Spaß
3. Nutzen geben und Nutzen nehmen
4. Qualität, Beständigkeit, Effizienz und Pragmatismus
5. Freundschaft und Liebe

Meine 5 wichtigsten Bedürfnisse sind
1. Freiheit und Unabhängigkeit
2. Kraft, Mut und Geschicklichkeit einsetzen zu können
3. Dauerhafte Wirkungen zu erzielen und etwas Sichtbares zu hinterlassen
4. Vertrauen und Anerkennung zu erhalten
5. Zu lieben und geliebt zu werden


Der Sinn meines Lebens, meine Lebensaufgabe und mein Lebenswerk

Der Sinn meines Lebens besteht darin

  1. durch das Anwenden und Vorleben mentaler Strategien alle Schwierigkeiten meines Lebens alleine und selbständig zu bewältigen,
  2. anderen dabei behilflich zu sein, durch die Anwendung mentaler Strategien die Schwierigkeiten ihres Lebens zu bewältigen
  3. dadurch ein vertieftes Verständnis für menschliche Schwierigkeiten und deren Überwindung zu erlangen und
  4. diese Erfahrungen zu Weisheit und Güte zu verdichten.


Meine Lebensaufgabe ist es

mich nur auf mich selber zu verlassen und aufzuhören zu erwarten, dass mir andere etwas abnehmen können oder ich etwas abkürzen kann.

Mein Lebenswerk wird sein

  1. meine Lebensstil-Trainings zu kreieren, anzuwenden und weiterzugeben
  2. die Akademie für Mentale Fitness aufzubauen und zu betreiben
  3. die Erste Mentale Führungsakademie Deutschlands® aufzubauen und zu betreiben
  4. den Namen Dr. Ehrhardt zu einem Markennamen für das Anwenden hochwertiger Lebens-Erleichterungs-Strategien zu machen und so
  5. Deutschlands Mentalcoach Nr. 1 zu werden.