Unsere Ethik

Die 5 Grundprinzipien der Dr. Werner Ehrhardt Lebensstil-Trainings

Profis fragen immer gleich nach dem Wesentlichen. Wodurch unterscheiden Sie sich denn von anderen? Mit welchen Methoden arbeiten Sie? Wie ist ihr Weltbild? Wie ist Ihr Menschenbild?

Dank meiner eigenen, fundierten Aus- und Weiterbildungen und dank meiner über 20 Jahren Trainertätigkeit, ist es mir ein Bedürfnis diese Fragen klar und präzise zu beantworten. Denn es ist auch etwas, das mir Kraft und Stärke gibt.

1. Selbstakzeptanz und Selbstliebe

Ich akzeptiere mich so wie ich bin und liebe mein Leben, mein Tun und meine Ergebnisse, meine Stärken und meine Schwächen, mein inneres Kind und meine inneren Berater, meine Ziele, meine Niederlagen und meine Erfahrungen.

Schön, dass es mich gibt.


2. Achtung vor dem Chaos des Lebens

Ich akzeptiere das Leben als neutralen Prozess, es ist weder gut noch schlecht, weder lieb noch böse, es ist und bleibt ein Chaos und ich habe die Chance, das alles zu erfahren und zu gestalten.
Ich akzeptiere meine aus dem Unterbewussten gesteuerten Verhaltensweisen genauso wie meine Lebenssituation.
Ich weiß, dass ich immer gleichzeitig Opfer und Täter war, bin und sein werde.
Ich weiß, dass nur ich allein die volle Verantwortung für mein Leben tragen muss und darf.
Ich weiß, dass sich Geben und Nehmen immer irgendwann und irgendwie ausgleichen, dass alles, was ich selbst tue, denke, unterlasse, wünsche, erreiche, wofür ich mich anstrenge, was ich anderen antue, über sie denke, ihnen ermögliche oder ihnen verunmögliche, auf mich zurückfällt.
Dieses Leben ist dazu da, dass ich es so gestalte, wie ich es erkenne, definiere und mit Zielen und Werten ausstatte.

Ich gestalte mein Leben.


3. Positives soziales Engagement

Ich akzeptiere, dass ich nicht alleine auf der Welt bin und dass wir alle (die Menschen, die Tiere, die Technik und die Natur) voneinander abhängen, uns gegenseitig brauchen, nutzen und schaden können.
Ich entscheide mich für die positive Gestaltung dieser Abhängigkeiten.
Ich weiß um die Bedeutung der größten sozialen Kräfte: Das bedingungslose "Ja-Sagen" und das Vertrauen in andere Menschen und in Prozesse, aber auch das "Nein-Sagen" und das "Alleine-Sein".
Durch ständige Überprüfung von Geben und Nehmen, von Kooperation und Verrat weiß ich jederzeit zu wem ich sagen kann: "Ja", "Ich glaube an Dich", "Du, ich brauche Dich"und "Schön, dass es Dich gibt".
Diese positive Lebensenergie entsteht, weil ich weiß, wie ich mich wehren und abgrenzen kann, wie man Interessenwidersprüche und Meinungsverschiedenheiten, aber auch den Verrat und angemessene Rache in den Alltag integriert.

Du, ich brauche Dich.


4. Weisheit als bewusst angewendetes Wissen

Die Welt, ihre Zusammenhänge und ihre Wirkmechanismen sind erkennbar. Indem ich mein Wissen ständig erweitere, komme ich immer mehr in die Lage, es anzuwenden und für die Erreichung meiner Ziele einzusetzen.
Ich weiß, dass lebenslanges Lernen auch lebenslanges Verlernen und ständiges Loslassen von Erkenntnissen und Einsichten, die mir irgendwann mal Sicherheit gegeben und Erfolge ermöglicht haben, bedeutet.
Ich weiß, dass das lebenslange Lernen auch viele "negative" Erfahrungen beinhaltet.
Ich weiß, dass das Anwenden von Wissen nur in einem bestimmten Level von mentalen, emotionalen und körperlichen Prozessen (Zielklarheit, Motivation und Entspannung) möglich ist.
Ich weiß, dass ansonsten der Autopilot meiner gesammelten, unterbewussten Erfahrungen meine Entscheidungen, Handlungen, Bewertungen und Gefühle nach den Prinzipien der Vermeidung von Schmerzen und der Wiederholung alter (unter anderen Bedingungen sinnvoller) Erfolgsmuster steuert.
Ich ermögliche mir jederzeit meine Umwelt, andere Menschen und mich bewusst wahrzunehmen, zu analysieren, auf der Grundlage überprüften Wissens und Know-how zielorientiert zu entscheiden und zu handeln. Ich kenne das Know-how erfolgreichen Tuns.

Ich bin der bewusste Steuermann meines täglichen Handelns.


5. Nutzen von Kraftquellen

Was ich auch immer tue, tue ich bewusst, mit klarer Entscheidung und meiner vollen Kraft. Ich kann mich entspannen und zentrieren genauso wie ich mich konzentrieren und anstrengen kann.
Ich weiß, dass ich dann alle meine Kräfte zur Verfügung habe, wenn ich zielklar bin, ich die Entscheidungen zur Erreichung meiner Ziele gefällt habe und mich auf die Gesamtheit meiner Aktionen zur Zielerreichung voll konzentriere.
Ich akzeptiere die biologischen Grundlagen von Leistung.
Ich kenne meine Kraftfresser und tue das was mir am schwersten fällt zuerst.
Was ich auch immer tue, tue ich bewusst, kraftvoll, gelassen und konsequent.

Ich lebe meine volle Kraft.

Und als Sympathisant des Zen-Buddhismus füge ich gern noch diese wunderbaren Gruß hinzu, mit dem man in Indien und Nepal so liebevoll begrüßt wird.

Namastè.

(Das Göttliche in mir begrüßt das Göttliche in Dir)